Medienmitteilung / Bürgerversammlung Volksmotion

Mit der Volksmotion „Stoppt die Zubetonierung von Rapperswil-Jona“ stellen sich die Motionäre gegen die geplanten Bauvorhaben in den Gebieten Eichfeldstrasse, Eichwiesstrasse, Frohbüel, Jonerhof und Schachen. Die Tatsache, dass die Motionäre innerhalb von drei Wochen 400 Unterschriften sammeln konnten, zeigt auf, dass das Anliegen breite Unterstützung findet.

 

Höhere Mieten drohen

Der Stadtrat beantragt der Bürgerversammlung, auf die Volksmotion nicht einzutreten. Er begründet diesen Antrag mit dem Hinweis auf die bereits bestehenden Planungsinstrumente, welche aufeinander abgestimmt sind und sich bewährt haben. Ein zusätzliches Mitwirkungsinstrument würde die hohe Komplexität in besagtem Bereich massgeblich erhöhen und keinen Mehrwert schaffen. Die Jungfreisinnigen teilen diese Einschätzung. Sie befürchten sogar, dass zukünftig eine Verzögerung oder Verhinderung neuer Bauprojekte droht. Weniger Wohnraum und höhere Mieten wären die Folge.

 

Mitwirkung bei Baureglementsrevision

Die Jungfreisinnigen können die Beweggründe der Motionäre dennoch verstehen. Auch Stadtratskandidat Ramiz Ibrahimovic ist der Meinung, dass die Investitionsplanung der Stadt Rapperswil-Jona bisweilen planlos erscheint. Es ist aber zielführender, die Anliegen der Motionäre im Rahmen der Revision des Baureglements einzubringen, die ohnehin ansteht.

 

Glarus Nord als Beispiel

Die Jungfreisinnigen laden dazu ein, nach Glarus Nord zu blicken. Dort wird ein einzigartiges Baureglement erarbeitet, das in Sachen Innovation und Freiheit seinesgleichen sucht. Unter Einhaltung des Landschaftsschutzes können die Bauherren und Architekten in Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern zukünftig ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Nehmen wir uns diese Entwicklung zum Vorbild und legen wir den Grundstein für eine qualitativ hochwertige Freiraum- und Siedlungsentwicklung.

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