Medienmitteilung / Ladenöffnungszeiten verschlechtern die Standortattraktivität

Stadtratskandidat Ramiz Ibrahimovic hat mit Genugtuung die Anfrage von SVP Kantonsrat Christopher Chandiramani an den St. Galler Kantonsrat gelesen und unterstützt die Anfrage auch aus ideellen Motiven. Darin kritisiert Chandiramani die widersprüchlichen und stark standortschwächenden Ladenöffnungszeiten, die teilweise aus dem letzten Jahrhundert stammen. Praxen, die sich seit Jahren bewährt haben, werden in den letzten Jahren sukkzessive eingeschränkt. Beispiele hierfür sind der Migros am Rapperswiler Bahnhof oder der Spar in Weesen.

 

Massiver Standortnachteil

Als liberaler Geist findet der Stadtratskandidat Ibrahimovic die fadenscheinigen Begründungen stossend. Das Linthgebiet und Rapperswil-Jona geniessen einen grossen Stellenwert im regionalen Tourismusrayon. Dazu gehören auch die Möglichkeiten, seine Einkäufe abseits der üblichen Ladenöffnungszeiten zu erledigen. Die Nachbarskantone haben diese Praxis schon lange liberalisiert und profitieren vom Mehrwert. Das stets verschrieene Lädelisterben in der Rapperswiler Alstadt würde durch eine Öffnung ebenfalls abgeschwächt: Kaufen doch Auswärtige neben Lebensmittel auch kleinere Bijous in den zahlreichen Geschäften der Altstadt.

 

Grundlose Bevormundung aller Beteiligten

Grundsätzlich stellt sich Ibrahimovic gegen die verstärkte Staatsbevormundung gegenüber Arbeitnehmern, -gebern und Konsumenten. Diese drei Parteien sollten über die Art und Weise des Handels bestimmen und keine veralteten und unsinnigen Gesetze oder gar Gesetzesinterpretationen. Die Argumente des Arbeitnehmerschutzes greifen ebenfalls zu kurz: Sind es doch oft Studenten und Eltern oder Alleinerziehende, welche oft am Sonntag überproportional von einem Zustupf zum Lebensunterhalt profitieren können, denn Sonntagsarbeit wird zusätzlich auch noch überdurchschnittlich vergütet. Der bodenständige Stadtratskandidat kennt diese Thematik aus eigener Erfahrung sehr gut, weil er längere Zeit während und vor seinem Studium eine Anstellung im Detailhandelsbereich innegehabt hat, um sein Studium eigenständig zu finanzieren.

 

Sinnvolle Tourismusförderung

Ramiz Ibrahimovic setzt sich klar für den Tourismusstandort Rapperswil-Jona ein. 2 Im Gegensatz zu anderen Vorstössen hingegen, möchte er nicht kostenintensive Projekte, deren Wirkung meist bescheiden ist, unterstützen. Stattdessen sollen die Bürgerinnen und Bürger von der Bevormundung befreit werden, um in Würde ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten.

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