Percy vs. Menzi – Ein Vergleich (11 min)

Thomas Percy (22)

 

Beruf/Ausbildung: Student Politologie & Jus

 

Wohnort: St. Gallen

 

Freizeit: Politik, Sport

 

Politische Erfahrung: Vize JFRH, Behördenlöhne fürs Volk / Leiter Freiheitsinitiative, Events JFSG, NoBillag Kampa / Vorstand FDP Balgach, JFRH / Kandidat KR-Wahlen 2016

 

Berufliche Erfahrung: Ausbildung zum Infanterie-Zugführer, praktischer Dienst in einer Stabskompanie

 

Politische Orientierung: Spider & Pol. Karte

 

Stärken: Kommunikativ, Netzwerk, Durchhaltewille

 

Schwächen: Ausschweifend, theorielastig, Hang zum Übereifer

 

Positionen

 

  • Starke Wirtschaft: Attraktive Rahmenbedingungen für Gewerbe und Industrie schaffen Arbeitsplätze und Wohlstand. Unnötige Bürokratie und Regulierung abbauen – Unternehmergeist und Eigenverantwortung stärken. Offene Märkte und gleich lange Spiesse für alle, statt Abschottung und Subventionen. Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit sollten jedoch nie in den Hintergrund rücken.
  • Erstklassige Bildung: Nur eine moderne und qualitiv hochstehende Bildung sichert den heutigen Wohlstand und schafft die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit von morgen. Statt den Rotstift anzusetzen, muss wieder stärker in eine zeitgemässe Bildung investiert und am dualen Bildungsweg festgehalten werden.
  • Liberale Gsellschaft: Jeder soll sich frei entfalten können – deshalb setze ich mich gegen die staatliche Verbotskultur und für mehr Eigenverantwortung ein. Ob Cannabis-Legalisierung oder Öffnung der Ehe und Adoption für alle. Ich stehe für maximale Freiheit.
  • Gesunde Finanzen: Der Kanton St.Gallen muss die beschlossenen Sparpakte umsetzen und weitere schüren, wenn nötig. Die Ausgaben in der sozialen Wohlfahrt müssen nachhaltig und sinnvoll reduziert oder zumindest plafoniert werden. Tiefe Steuern fördern die Standortattraktivität und entlasten das Gewerbe und den Mittelstand.  Es gilt der Grundsatz: Erwirtschaften kommt vor Verteilen.
  • Schlanker Staat: Kein weiterer Ausbau der öffentlichen Hand durch die Schaffung von neuen Ämtern oder neuen Stellen in der Verwaltung. Stattdessen Milizsystem und freiwilliges Engagement in Poltik und Gesellschaft fördern.

Noah Menzi (19)

 

Beruf/Ausbildung: Geschäftsführer Menzi Group GmbH & Student Law/Economics

 

Wohnort: Oberhelfenschwil

 

Freizeit: Gleitschirmfliegen, Startups

 

Politische Erfahrung: Engagiertes Mitglieder der Jungfreisinnigen Kanton St. Gallen und Toggenburg. Zitat: „Ich bin kein Ämtlisammler. Wenn ich irgendwo dabei bin, dann mit Vollgas!“

 

Berufliche Erfahrung: Gründer mehrer erfolgreicher Startups (Web, Immobilien)

 

Politische Orientierung: Spider & Pol. Karte

 

Stärken: Führung, Präsentation und Organisation

 

Schwächen: Nicht der Typ für die Details

 

Positionen

 

  • Bildungspolitik: Ich mache mich gegen die Erhöhung der Maturitätsquote und für eine starke Berufsbildung stark. Dank diesem tollen Dualen System können wir unseren Nachwuchs früh und effektiv in die Wirtschaft integrieren. Die hohen Arbeitslosenquoten von Jugendlichen kennen wir so zum Glück nur aus den südlichen Europastaaten.
  • Wirtschaftspolitik: Als bereits in jungen Jahren unternehmerisch tätiger Mensch, setze ich mich ganz besonders für attraktive Rahmenbedingungen für kleine und grosse Unternehmen ein. Viele Abläufe und Vorgaben der Verwaltung müssen digitalisiert und vereinfacht werden.
  • Finanzpolitik: Ein schlanker und effizienter Staat mit klar definierten Aufgaben, so stelle ich mir das Ideal vor. Für die Finanzpolitik heisst das konkret, Senkung der Ausgaben des Staats und Reduktion der Staatsquote!
  • Europapolitik: Die guten Beziehungen zu unseren direkten Nachbarn sind wichtig und müssen Sorge getragen werden. Dennoch sind aus meiner Sicht jegliche Annäherungen an das Bürokratiekonstrukt EU abzulehnen und die Angriffe auf einer unserer grössten Errungenschaften, die direkte Demokratie, abzuwehren. Eine Neugestaltung der bilateralen Verträge würde wahrscheinlich das beste Resultat liefern.
  • Sozialpolitik: Bei einer steigenden Lebenserwartung sowie besserer Gesundheit für alle Menschen ist es aus meiner Sicht unabdingbar, dass das Rentenalter angemessen erhöht wird. Um den unterschiedlichen körperlichen Belastungen der Berufen gerecht zu werden, sollte doch über ein System der Einzahlungsjahre nachgedacht werden. Konkret kann der Büezer auf dem Bau körperlich bedingt nicht bis 67 Jahre arbeiten, der studierte Jurist hingegen schon.
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